Fünfter Kongress Polenforschung: "Gerechtigkeit"

Halle (Saale), 5.-8. März 2020

Das Streben nach politischer und sozialer Einheit und Solidarität in Europa ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Unter den einzelnen Staaten ebenso wie innerhalb der nationalen Gesellschaften ist die gerechte Verteilung von materiellen Ressourcen, aber auch von Lasten umstritten. Ebenso steht die ungleiche Partizipation an politischen, sozialen und kulturellen Prozessen in der Kritik.

Der 5. Kongress Polenforschung konzentriert sich deshalb auf das Thema Gerechtigkeit, das in einem breiteren Begriffsfeld unter anderem Gleichheit, Recht, Normen, Werte und Moral ebenso wie deren Verneinungen umfasst. In gegenwärtiger und in historischer Perspektive sollen am Beispiel Polens Vorstellungen von Gerechtigkeit sowie Praktiken ihrer Realisierung identifiziert und diskutiert werden. Dabei interessiert Polen im europäischen Vergleich und in globaler Verflechtung.

Den Festvortrag am 5. März 2020 zum Thema "Menschenrechte und Gerechtigkeit.
Grundsatzentscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte
zu Recht und Gesellschaft in Mittel- und Osteuropa" wird Frau Professor
Angelika Nußberger, Vizepräsidentin des Europäischen Gerichtshofs für
Menschenrechte, Straßburg, halten.

Den Call for papers finden Sie hier als PDF.

Das Programm für den fünften Kongress Polenforschung ist online.

Alle Informationen zum Kongress finden Sie hier.

Deadlines:
für Themen- und Panelvorschläge: 26. Mai 2019
für Projektvorstellungen im Plenum: 15. Dezember
für Posterpräsentationen: 31. Januar 2020