Bild: FSU Jena

Call for Papers: Internationaler Workshop "Xenophobe Diskurse in Deutschland und Polen im Kontext des europäischen Kommunikationsraums”

15-16.06.2017, Friedrich-Schiller-Universität in Jena

Der interdisziplinär ausgerichtete Workshop befasst sich mit einem virulenten Thema der europäischen Gegenwart, nämlich mit stereotypisierten Vorstellungen des Eigenen und des Fremden, die nicht selten in Xenophobie münden. Verwurzelt in der archaischen Mythologie und Folklore, sind diese Vorstellungen in verschiedenen Ausdrucksformen moderner Kulturen, wie in Sitten und Bräuchen, Glaubensvorstellungen und Vorurteilen, bis heute verankert. Sie treten in Alltagssituationen in Erscheinung, werden aber auch immer wieder im publizistischen und populistischen Diskurs funktionalisiert bzw. instrumentalisiert. Daher soll sich der geplante Workshop mit aktuellen xenophoben Diskursen aus der Sicht unterschiedlicher Disziplinen, insbesondere der Linguistik, Soziologie, Politikwissenschaft, Kulturanthropologie und Geschichtswissenschaft, auseinandersetzen und die Prinzipien ihrer Konstruktion offenlegen. In diesem Kontext sind Analysen des interkulturellen Austauschs, der Sprache der Massenmedien, des Jugendjargons sowie der Kommunikation in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft heute und in der Vergangenheit als Untersuchungsgegenstand willkommen.

Den Call for Papers finden Sie hier.