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Online im Gespräch: Szczepan Twardochs Roman "Drach" und das Schlesische

Die Gespräche aus dem Onlineseminar im SoSe 2020 zum Nachverfolgen

Unter der Leitung von Prof. Andrea Meyer-Fraatz (Literaturwissenschaft, ABZ Jena) und Prof. Ruprecht von Waldenfels (Sprachwissenschaft, ABZ Jena) nahm das im Sommersemester 2020 für den gesamten deutschsprachigen Raum geöffnete Online-Seminar Schlesien und das Schlesische anhand des furiosen Romans “Drach” von Szczepan Twardoch in den Fokus.

Gäste waren der Autor Szczepan Twardoch selbst, Grzegorz Kulik, der den Roman in das Schlesische übersetzt hat und Olaf Kühl, der Übersetzer ins Deutsche. Daneben begrüßten wir die KollegInnen Yvonne Drosihn (Literaturwissenschaft, Halle), Anna Artwińska (Leipzig), Jan Patrick Zeller (Sprachwissenschaft, Hamburg) sowie Joachim von Puttkamer (Geschichte, Jena) im Seminargespräch.

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Im vierten und letzten Teil des Online-Seminars zu Szczepan Twardochs "Drach" analysiert die Leipziger Literaturwissenschaftlerin Anna Artwińska ausführlich den Roman.

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Im dritten Teil des Online-Seminars lassen wir den Übersetzer Olaf Kühl, langjähriger wichtiger Vermittler polnischer Literatur, zu Wort kommen. Mit dem Seminar spricht er über die Feinheiten von Twardochs Sprache und Bücher, regionale schlesische Mundarten und gibt Einblicke in den übersetzerischen Betrieb.

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Der Autor Szczepan Twardoch spricht im zweiten Teil des Online-Seminars auf Englisch und Polnisch über Einflüsse und Interpretationen des Romans - und die "schlesische Erfahrung".

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Der erste Teil widmet sich Grzegorz Kulik, der den Roman ins Schlesische übersetzt hat. Der Übersetzer spricht und diskutiert mit den Teilnehmenden auf Polnisch über Spezifika und Wichtigkeit regionaler Sprachvielfalt und der übersetzerischen Arbeit an "Drach" und anderen Büchern.

 

Das Projekt in einem kurzen Video zusammengefasst.