© Dorothea Warneck

Offen gestanden ist es weniger meiner (Janine Hesse) ausgetüftelten Planung als vielmehr einer Verkettung glücklicher Ereignisse zu verdanken, dass es mich zum Studium nach Halle verschlagen hat. Aufgrund persönlicher Kontakte nach Polen hatt sich mein Interesse an der polnischen Sprache und Kultur entwickelt und so kam es, dass ich eines Morgens in der Einführungsveranstaltung des Aleksander-Brückner-Zentrums gesessen hab. Seither studiere ich Interdisziplinäre Polenstudien (und Deutsch als Fremdsprache) in Halle und bin sehr glücklich mit dieser Entscheidung.

Meiner Meinung nach liegt der größte Vorteil des Studiums in seinem ausgezeichneten Betreuungsverhältnis. Die DozentInnen stehen in engem Dialog mit den Studierenden und sind für alle Fragen und Anregungen stets offen. Teilweise ergibt sich auch die Zusammenarbeit an studienübergreifenden Projekten, wie zuletzt an der polnischen Filmreihe (Polnische Gesellschaft heute, läuft im Sommersemester einmal im Monat im Puschkino in Halle). Unter den Studierenden meines Jahrganges hat sich eine enge Gemeinschaft herausgebildet. Insgesamt entsteht also eine vertraute Atmosphäre, die den Austausch und das wissenschaftliche Arbeiten sehr fördert.

Noch vor dem obligatorischen Studienaufenthalt in Polen gibt es viele Möglichkeiten an Exkursionen nach Polen teilzunehmen und sich anderweitig mit Polen auseinanderzusetzen. Zudem informiert das Aleksander-Brückner-Zentrum regelmäßig über polenbezogene Veranstaltungen in der Umgebung, von denen es etliche auch selbst organisiert. So gibt es immer einen Weg, mit der polnischen Sprache, Geschichte oder Kultur in Kontakt zu kommen und auf andere Menschen zu treffen, die sich in den unterschiedlichsten Zusammenhängen mit Polen beschäftigen.

Nicht unerwähnt bleiben soll auch die Tatsache, dass der Zwei-Fach-Master an der MLU es erlaubt, sich unter den unzähligen Kombinationsmöglichkeiten gleichzeitig ein ganz spezielles Forschungsprofil zuzulegen und dabei trotzdem immer noch ein breites Interessenspektrum zu verfolgen. Das war mir sehr wichtig, da ich mich in dieser Hinsicht nicht einschränken konnte und wollte. So kommt es, dass ich insgesamt sehr zufrieden mit meinem Studium bin. Ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen.