Lehrangebot

Eine enge Verbindung von Forschung und Lehre ist uns ein großes Anliegen. Während Ihres Studiums profitieren Sie von der fachlichen Kompetenz der beiden Stiftungsprofessuren für Osteuropäische Geschichte bzw. Slawistische Sprachwissenschaft, darüber hinaus können Sie Lehrveranstaltungen zur polnischen Landeskunde bei anderen WissenschaftlerInnen beider Universitäten sowie GastdozentInnen besuchen. Die fachlichen Schwerpunkt liegen dabei zum einen auf der Geschichte Polens von der Frühen Neuzeit bis zum 20. Jahrhundert, zum andern auf den Sprach-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Zur Wahl stehen außerdem Kurse zu politikwissenschaftlichen, ethnologischen, soziologischen und judaistischen Themen.

Dank des Universitätsverbundes Halle-Jena-Leipzig können Studierende der Interdisziplinären Polenstudien über das breite Lehrangebot der Universitäten Halle und Jena hinaus auch Lehrveranstaltungen an der Universität Leipzig belegen.


Lehrveranstaltungen in Halle im Sommersemester 2026

Geschichte

  • Vorlesung: Polen visuell – von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart (Prof. Dr. Yvonne Kleinmann)
  • Seminar: Jewish Agency in Early Modern Eastern Europe (Prof. Dr. Yvonne Kleinmann)
  • Seminar: Zensur im Staatsozialismus. Funktionsweise, Konsequenzen, Reaktionen (PD Dr. Paulina Gulińska-Jurgiel)
  • Seminar: Protest als Text. Narrative Widerstandspraktiken im Staatsozialismus (PD Dr. Paulina Gulińska-Jurgiel)
  • Seminar: Espresso-Maschine der Wirklichkeit. Polnische Reportagen und ihr Verhältnis zur Geschichtsschreibung (Dr. des. Johann Wiede)
  • Blockseminar: Deutschland und die Ukraine im 20. und 21. Jahrhundert (PD Dr. Kai Struve)
  • Blockseminar: Paying for the Past? Reparations and Restitution in Global Context (Dr. Katrin Steffen)
  • Blockseminar: Law, Society, and State Reconstruction: Comparative Perspectives on Poland after 1918 and 1989 (Dr. Anna Tarnowska)
  • Blockseminar: Poland's Multiple Transformations from 1989 to the War in Ukraine (Dr. Jakub Szumski)
  • Kolloquium: Osteuropäische Geschichte / Interdisziplinäre Polenstudien (Prof. Dr. Yvonne Kleinmann)

Kunstgeschichte

  • Vorlesung: Kunst der Gotik im Ostseeraum (Prof. Dr. Ute Engel)
  • Seminar: Kunst und Geschichte Polens (Prof. Dr. Ute Engel)
  • Exkursion: Große Exkursion nach Polen (Prof. Dr. Ute Engel)

Slavistik

  • Seminar: Poetiken des Urbanen und Ruralen in der polnischen Literatur (Dr. Yvonne Drosihn)
  • Seminar: Kulturgeschichte Polen (Prof. Dr. Gabriela Lehmann-Carli)
  • Seminar: Literaturanalyse und Literaturinterpretation – Polen und Russland (Prof. Dr. Gabriela Lehmann-Carli)
  • Seminar: Urbanität im kulturellen Raum: Das Beispiel Polen (Dr. Renate Misevica-Trillitzsch)
  • Seminar: Vertiefungsmodul Kultur und Gesellschaft der Gegenwart – Polen (Dr. Renate Misevica-Trillitzsch)
  • Übung: Polnische Sprachpraxis Niveau Ia-IIb (Dr. Renate Misevica-Trillitzsch)

Lehrveranstaltungen in Jena im Sommersemester 2026

Institut für Slawistik und Kaukasusstudien / Imre-Kertész-Kolleg Jena

  • Übung: Polnisch für Historiker:innen: 1990er Jahre in Polen (Dr. des. Jakub Szumski)
  • Seminar: 1989 und Transformationsprozesse in Osteuropa (Dr. des. Jakub Szumski)
  • Blockseminar: Poland’s Multiple Transformations from 1989 to the War in Ukraine (Dr. des. Jakub Szumski / Dr. Andrzej Turkowski)
  • Blockseminar / Workshop: Literaturübersetzung im deutsch-polnischen Kulturdialog: Henryk Bereska und die Rezeption seines literarischen und übersetzerischen Werks (Prof. Dr. Andrea Meyer-Fraatz)
  • Exkursion: Tatorte der Shoah in Polen. Damals und heute (Dr. Katrin Stoll)

Kolloquium Osteuropäische Geschichte / Interdisziplinäre Polenstudien

Soweit nicht anders vermerkt, finden die Vorträge dienstags von 18:15 bis 19:45 Uhr in Seminarraum 9, Emil-Abderhalden-Straße 26-27, und via WebEx statt. Externe Interessent:innen werden um Anmeldung bis spätestens 10 Uhr am Tag des Vortrags gebeten (tina.bourguignon@geschichte.uni-halle.de) und erhalten die Zugangsdaten per E-Mail.

Im Sommersemester 2026 findet das Kolloquium in Kooperation mit der Professur für Neuere und Neueste Geschichte, der Professur für Zeitgeschichte und der Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit statt.

Das Programm des Kolloquiums finden Sie hier.